13.01. Nächtes Offenes Antifatreffen im Nordpol – komm vorbei!

Du findest in deiner Nachbarschaft immer wieder rechte Sticker, und weißt nicht, was du tun sollst? Du möchtest gerne mal zu einer Demo gegen Nazis gehen, aber weißt nicht, mit wem? Du möchtest wissen, wie du mit Hetze im Internet umgehen kannst?
Kurz gesagt – du möchtest dich antifaschistisch engagieren? Dann komm zum offenen Antifatreffen am 13.1. im Nordpol!

Nachdem das offene Antifatreffen (OAT) 2020 wegen Corona wieder eingestellt werden musste, machen wir jetzt einen Neuanfang. Ein Treffen gab es schon im Dezember, Interessierte können aber jederzeit dazu kommen. Bei unserem zweiten Treffen am 13.01. möchten wir darüber sprechen, wie unsere Treffen grundsätzlich ablaufen sollen und wie wir dabei miteinander umgehen. Wir tauschen uns außerdem über das Thema Sicherheit für Aktivist*innen, z.B. bei der digitalen Kommunikation, aus. Im Anschluss findet ab 20 Uhr das Antifa-Café mit einem Vortrag zur Geschichte und Situation der Dortmunder Antifa statt.

Wir freuen uns, wenn du Lust hast zu kommen!

PS: Bei den Treffen gilt 2G+ („+“ = tagesaktueller Schnelltest) und wir tragen FFP2 Masken.

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13.01. Alles Antifa! Zur jüngeren Geschichte und Perspektive von Antifa in Dortmund

Antifaschismus ist seit langem ein zentrales Thema für die radikale Linke in Dortmund. Das liegt nicht zuletzt an einer lange Zeit bundesweit relevanten und immer noch hochgradig gewaltbereiten Neonazi-Szene, deren Bekämpfung über weite Zeiträume in der jüngeren Stadtgeschichte für linke Projekte existenziell wichtig war. 

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09.12.2021: Ein neuer Anlauf: Das Offene Antifatreffen im Nordpol

Im Herbst 2019 hat sich in Dortmund das Offene Antifatreffen gebildet, das sich zunächst gegen die damaligen wöchentlichen Naziaufmärsche im Viertel engagiert hat, aber schnell auch weitere Projekte angestoßen hat. Kurz nach dem gut besuchten Skillsharing-Wochenende im Februar 2020 brach die Pandemie los und setzte mit der monatelangen Absage aller Präsenzveranstaltungen dem Offenen Antifatreffen ein jähes Ende.

In den vergangenen anderthalb Jahren hat ein solches Treffen in Dortmund vielfach gefehlt. Proteste gegen die AfD, die Querdenken-Bewegung, verstärkte Überwachung und Angriffe auf das Versammlungsrecht hätten von einem offenen Treffen profitieren können und Menschen, die Anschluss an die antifaschistische Bewegung suchen, hätten einen Anlaufpunkt finden können. Continue reading

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09.12. Wem nützt Religion?

Sagt der König zum Kardinal: “Mach du sie dumm, ich mach sie arm”

In der Entwicklung der unterschiedlichsten Gesellschaftsformen in der Menschheitsgeschichte wurden ab einer bestimmten Größe verbindliche soziale Normen entwickelt. Zur Durchsetzung dieser Normen wurden übermenschliche Instanzen erfunden, die über die Einhaltung dieser Normen wachten und Abweichungen sanktionieren konnten. Um die Akzeptanz dieser Instanzen zu erhöhen, wurden Heilsversprechungen angeboten. Auf diese Art und Weise wurden Tausende von Religionen bzw. Glaubenskonstrukte entwickelt. Continue reading

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22.11. Kein Schlussstrich! Konsequenzen aus dem NSU-Komplex

Am 22.11. holen wir den Vortrag mit Caro Keller nach und sprechen mit ihr über Konsequenzen aus dem NSU-Komplex.

Auf Grund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie wird das Antifa Café als Online-Veranstaltung via Zoom stattfinden.
Um 20:00 Uhr beginnt der Vortrag, anschließend gibt es Raum für Fragen und eine gemeinsame Debatte über die Konsequenzen aus dem NSU-Komplex für unsere antifaschistische Bewegung!
Wir freuen uns auf euch!

Link zur Veranstaltung: https://zoom.us/j/98420078099?pwd=QjB0N2VjaWVFOWxXVnU4clhhTXBzdz09

Meeting-ID: 984 2007 8099
Kenncode: 299099

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11.11: Kein Schlussstrich! Konsequenzen aus dem NSU-Komplex

10 Jahre Wissen um den NSU-Komplex: Kein Schlussstrich! Konsequenzen aus dem NSU-KomplexDonnerstag | 11. November | Öffnung: 19 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Nordpol | Es gilt 2G

Achtung: Auf Grund der hohen Fallzahlen haben wir eine Bitte fürs Antifa Café am Donnerstag: Macht vor dem Besuch noch einen Schnelltest!
Zusätzlich gilt natürlich die 2G-Regel + wir bitten alle mit Erkältungssymptomen den Livestream auf radio.nrdpl.org von zu Hause zu verfolgen.

Update: Leider musste uns die Referentin für heute Abend spontan absagen, aber wir haben einen guten Ersatz gefunden, der mit einem anderen Fokus über den Komplex spricht: Wir freuen uns heute Abend über Hendrik Puls, Soziologie und Mitglied der Nachwuchsforschungsgruppe “Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung der Hans-Böckler-Stiftung, der als Referent für den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss “NSU” des Landtages Nordrhein-Westfalen arbeitete.
Den Vortrag mit Caro Keller möchten wir am 22.11. nachholen. Weitere Infos folgen!

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14.10.: Wie gefährlich war die rechtsterroristische “Gruppe S”?

Donnerstag | 14. Oktober | 20:00 Uhr | Mehmet-Kubaşık-Platz

Die rechtsterroristische “Gruppe S” plante Anschläge auf Moscheen, wollte Grünen-Politiker und Antifas ermorden. Durch diesen Terror wollte sie offenbar einen Bürgerkrieg entfachen, der in einer nationalsozialistischen Gesellschaftsordnung münden sollte. Eine Initiative hat sich zur Prozessbeobachtung zusammengefunden und berichtet nun beim Antifa Café über die wichtigsten Erkenntnisse rund um die rechte Gruppe.

Bevor sie ihre Pläne umsetzen konnte, wurde die “Gruppe S” im Februar 2020 verhaftet. Wenige Tage zuvor hatte sie bei einem Treffen im nordrhein-westfälischen Minden ihre rassistischen Anschlagspläne konkretisiert, Waffendeals geplant und dafür fünfstellige Geldbeträge gesammelt. Seit einem halben Jahr wird zwölf Angeklagten der Prozess in Stuttgart-Stammheim gemacht. Ohne großes öffentliches Interesse ist es eines der größten Terrorverfahren gegen die rechte Szene. Wie gefährlich war die “Gruppe S”? Was hätte sie getan, wären ihnen nicht die Behörden zuvorgekommen?

Im Vortrag wird die Gruppenstruktur näher beleuchtet. Wie entstand sie? Welche Kontakte hatte die Gruppierung in andere rechte Organisationen? Wer hatte Entscheidungsgewalt, wer war lediglich Unterstützer? Und wer sitzt nicht in Stuttgart auf der Anklagebank, war aber trotzdem wichtig für die “Gruppe S”?

Ein Fokus des Vortrags wird auch auf dem Angeklagten liegen, der selbst Mitglied der “Gruppe S” war und seine Kameraden an die Polizei verraten hat. Im Prozess konnte bislang nicht geklärt werden, ob er ein V-Mann, Agent Provocateur oder ein einfacher Zeuge ist. Diese Frage könnte zentral für den Ausgang des Verfahrens sein. Bislang fanden rund 30 Verhandlungstage statt, geplant sind noch Termine bis 2023. Der Vortrag gibt einen Überblick über die bisherigen Erkenntnisse und wagt einen Ausblick in die Zukunft der “Gruppe S” und des Verfahrens.


Die Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt.

Ohne die Corona-Pandemie würde das Antifa Café im Nordpol stattfinden. Wir freuen uns, wenn ihr den Laden mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft unterstützt.

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10.09.: It ain’t safe – Mehr als nur gegen die AfD

Donnerstag | 09. September | 19:00 Uhr | Mehmet-Kubaşık-Platz

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und wie jedes Mal stehen auch einige (extrem) rechte Parteien auf der Matte. Während die meisten kaum berechtigte Hoffnungen auf Mandate haben, die Bühne aber dankbar nutzen, kann die AfD sich auf den erneuten Einzug freuen. Und auf finanzielle Zuwendungen. Ein ‘Weiter so’ unter CDU, SPD und Co. gegen die Ambitionen der Rechten zu verteidigen, kann allerdings nicht erst seit Klimakrise und Pandemie kein Ziel linksradikaler Perspektive sein.

Der Vortrag der Kampagne ‘Nationalismus ist keine Alternative’ (NIKA) umreißt einerseits kurz den aktuellen Stand bei der AfD, verortet sie im aktuellen politischen Geschehen und stellt am Ende Vorschläge für den praktischen Umgang mit dem Wahlkampf vor. Unter dem Motto “it ain’t safe” versucht NIKA nicht nur, eine Kritik an der bestehenden Elendsverwaltung, sondern auch an ihrem rechten Gegenpart zu formulieren. Zentraler Punkt sind dabei die Diskurse um Sicherheit und die Frage, wessen Sicherheit hier eigentlich gemeint ist.


Die Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt.

Ohne die Corona-Pandemie würde das Antifa Café im Nordpol stattfinden. Wir freuen uns, wenn ihr den Laden mit einer Spende oder einer Mitgliedschaft unterstützt.

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12.08. Keine Tür zum Schließen – Wohnungslosigkeit in Dortmund

Keine Tür zum Schließen

Der Schlafsack im Ladeneingang, der Bettler in der Fußgängerzone, die Reste einer „Platte“ am Bahndamm. Es sind ganz bestimmte Bilder, die unsere Vorstellung von Wohnungslosigkeit prägen. Diese Bilder zeigen meist aber nur einen Teil der Betroffenen. In der Realität gibt es zwischen Straße und eigener Wohnung viele Stufen und Umstände. Auf dem Weg aus der Wohnungslosigkeit liegen Rückschläge und bürokratische Hürden, Zugänge und Ausschlüsse, Sicht- und Unsichtbarkeiten, repressive Ordnungspolitik und die Verdrängung aus dem öffentlichen Raum und der Stadt als Erlebnis- und Konsumzone. Alexandra Gehrhardt ist Journalistin und Redakteurin beim Straßenmagazin bodo.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr auf dem Mehmet-Kubaşık-Platz.

Eine Veranstaltung des Antifa Café Dortmund, ermöglicht durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Normalerweise findet das Antifa Café im Nordpol statt. Lasst dem Laden gerne eine Spende da. Er hat am 12. August ab 18 Uhr geöffnet.

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PM: Polizei schreckt Menschen vor Teilnahme an Versammlung ab

Am 09.06. veranstaltet das Antifa Café Dortmund ab 19 eine Kundgebung unter dem Motto “Gegen Polizeiwillkür und Repression gegen Fußballfans” auf dem Mehmet-Kubaşık-Platz, der wie die Münsterstraße, seit Juni kameraüberacht wird. Hierbei handelte es sich, um eine Versammlung, die nicht überwacht werden darf. In einem Gerichtsverahren in Köln war erwirkt worden, dass Kameras sichtbar abgeschaltet werden müssen, z.B. indem sie verhüllt werden. Die Polizei Dortmund möchte dem laut eigener Aussage nicht folgen. Die Veranstalter:innen kündigen, in Kooperation mit der Initiative gegen Kameraüberwachung, den juristischen Weg an.

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