28.01. Krise – Was tun?

Vortrag & Diskussion mit der Basisgruppe Antifaschismus (BA) Bremen zu Krisenprotesten von Links.

Samstag | 28. Januar | 19:00 Uhr | Nordpol | Bornstr. 144 | Dortmund Nordstadt

Enorm steigende Energiepreise, Lebenshaltungskosten und Mieten verdeutlichen gerade einmal mehr, dass Firmen in diesem System nicht nur Gewinne, sondern immer mehr Gewinne machen müssen, um in der Konkurrenz auf dem Markt bestehen zu können. Das liegt nicht an der Boshaftigkeit oder Gier einzelner Unternehmender, sondern an den kapitalistischen Produktionsverhältnissen.

Während also alle Menschen die negativen Auswirkungen unseres Wirtschaftssystems am eigenen Leib erfahren und viele Menschen vermeintlich einfachen “Erklärungen” verfallen, wäre es die Chance der Linken und der Arbeiter:innenbewegung, daran die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus zu verdeutlichen und die Debatte über ein anderes Wirtschaften voranzutreiben. Doch die Schwächen der beiden Bewegungen und die (welt)politischen Bedingungen sorgen viel mehr dafür, dass es leicht ist, die Preissteigerungen wie ein Naturgesetz erscheinen zu lassen.

Doch in einigen Städten gibt es auch erfolgsversprechende Ansätze, die nötigen Krisenproteste von links zu besetzen. Den Fokus der Veranstaltung soll daher ein Erfahrungsbericht bilden, wie dies in Bremen gelungen ist. Dabei soll es darum gehen, welche Themen die Menschen bewegt haben und wie diese anschlussfähig formuliert und artikuliert worden sind. Auch auf die Art der Organisierung, Schwierigkeiten und Fallstricke, Bündnispartner:innen und mögliche Gegner:innen der Bewegung sowie auf die politischen Erfolge soll eingegangen werden.

Ziel ist es, aus den Erfahrungen zu lernen und die Übertragbarkeit auf andere Städte zu diskutieren, um gemeinsam ins Gespräch darüber zu gehen, wie sich Krisenproteste auch in Dortmund sinnvoll mitgestalten lassen können. Dabei soll auch ein Blick auf die bereits bestehenden unterschiedlichen Protestformen und Akteur:innen geworfen werden, um nicht einfach das fünfte parallel laufende Bündnis zu propagieren.

Wir freuen uns, wenn ihr auch nach der Veranstaltung noch für das ein oder andere Getränk beim Tresenabend bleibt!


Wie immer unter 2G++ Bedingungen (Test auch bei geboosterten). Wenn ihr vorher keinen Schnelltest machen könnt/wollt, könnt ihr auch vor Ort einen Selbsttest durchführen.

Vorher findet am selben Ort ab 18:00 Uhr das Offene Antifa Treffen statt.

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08.12. Winter-Special: Arbeiter:innenlieder singen

Donnerstag | 8. Dezember | 20:00 Uhr | Nordpol, Bornstr. 144 | 44145 Dortmund | 2G+Selbsttest

Merry Crisis and a Happy new fear

In Zeiten der übertriebenen Besinnlichkeit wollen wir uns darauf besinnen, dass es Besseres zu besingen gibt als die Ankunft eines vermeintlich höheren Wesens, das uns ja bekanntlich am Ende doch nicht rettet.

Daher laden wir euch in den Nordpol zu einer (hoffentlich) musikalischen Ausgabe des Antifa Cafés ein und wollen mit euch zusammen einen Abend verbringen, an dem wir uns dem Liedgut der Arbeiter:innenbewegung widmen. Frohe Botschaften sind garantiert, ob die Stimmen süßer nie klingen als wir, das liegt an euch. Im Zweifelsfall ist die Lautstärke wichtiger als der liebliche Lobgesang.

Für Texte zum Mitsingen ist gesorgt und falls ihr Liedwünsche habt, schreibt uns hier oder tragt euch im Nordpol in die ausliegende Wunschliste ein. Frist ist der 5.12., für Wünsche die danach kommen, gibt’s keine Garantie.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Jungen GEW Nordrhein-Westfalen durchgeführt.


Wie immer unter 2G++ Bedingungen (Test auch bei geboosterten). Wenn ihr vorher keinen Schnelltest machen könnt/wollt, könnt ihr auch vor Ort einen Selbsttest durchführen.

Vorher findet am selben Ort ab 18:00 Uhr das Offene Antifa Treffen statt.

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18.11. Was ist »Abolitionismus«? Buchvorstellung und Gespräch mit Daniel Loick und Vanessa Thompson

Einladung zur Diskussion am um 18 Uhr am 18.11.2022 (Vorabend der Demo)

Am 08.08.2022 tötete die Polizei Dortmund den 16-jährigen Mouhamed Lamine Dramé in der Nordstadt. Mouhamed, der aus dem Senegal nach Deutschland geflüchtet war, war in einer psychischen Krise und äußerte Suizidgedanken. Der Tod von Mouhamed Lamine Dramé hat uns alle erschüttert. Denn diese Geschichte ist bei Weitem kein Einzelfall. Seit der Wende sind alleine durch Schusswaffen mindestens 318 Menschen in Polizeieinsätzen getötet worden. Continue reading

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10.11. Film: “CONTRAHISTORIA”

Donnerstag | 10. November | 20:00 Uhr | Nordpol, Bornstr. 144 | 441345 Dortmund | 2G+Selbsttest

Am 04. November öffnet endlich wieder der Nordpol und das Antifa Café findet ab dann in der Bornstr. 144 statt. Bei unserem ersten Antifa Café im neuen Nordpol wollen wir gemeinsam den Film CONTRAHISTORIA schauen. Contrahistoria ist ein antifaschistischer Dokumentarfilm über faschistische Kontinuität, Repression und soziale Kämpfe in Spanien. Die Dreharbeiten begannen schon im November 2017 zu Carlos Palominos 10. Todestag und wurden 2018 abgeschlossen. Im Jahr 2020, zum 13. Todestag von Carlos, wurde der Film in deutscher Sprache veröffentlicht. Ein Jahr später erschien der Film auf Spanisch. Weitere Infos zum Film bekommt ihr bei Leftreport und den Trailer findet ihr auf Youtube.

Kommt am 10.11. um 20 Uhr in den Nordpol (Bornstr. 144). Ab 18 Uhr könnt ihr bereits am Offenen Antifa Treffen teilnehmen.


Wie immer unter 2G++ Bedingungen (Test auch bei geboosterten). Wenn ihr vorher keinen Schnelltest machen könnt/wollt, könnt ihr auch vor Ort einen Selbsttest durchführen.

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13.10.22: RechtsRock 2022

Donnerstag | 13. Oktober | 20:00 Uhr | Taranta Babu, Humboldstr. 44 | 44137 Dortmund | 2G+Selbsttest

RechtsRock modernisierte ab den 1980er Jahren die extreme Rechte, verjüngte und internationalisierte diese. Der Boom neonazistischer Gewalt der Baseballschlägerjahre der 1990er Jahren steht in direktem Zusammenhang mit dem RechtsRock. Inzwischen ist es jedoch ruhig geworden um diese Musik mit extrem rechten Texten. Der Referent Jan Raabe wird die heutige Bedeutung des RechtsRock beleuchten. Wie viele Konzerte finden statt, wie bedeutend ist das Geschäft mit dem RechtsRock, wie klingt RechtsRock 2022 und nicht zuletzt: Was ist in NRW und in der Region los?

Der Vortrag findet am 13.10. um 20 Uhr im Taranta Babu in der Humdboldt Str. 44 statt.

Wie immer unter 2G++ Bedingungen (Test auch bei geboosterten). Wenn ihr vorher keinen Schnelltest machen könnt/wollt, könnt ihr auch vor Ort einen Selbsttest durchführen.

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13.10. Offenes Antifa Treffen im Oktober!

Am 13.10. findet wieder das monatliche Offene Antifa Treffen statt! Ab 18 Uhr treffen wir uns im Taranta Babu um nette Gespräche mit gleichgesinnten zu führen, uns über die politische Situation in Dortmund auszutauschen und um uns zu vernetzen. Dich nerven die Rechten Sprüche in deinem Umfeld oder die Rechten machen Werbung in und um deine Schule/Arbeit ? Das muss man nicht hinnehmen! Auch dafür gibt es das Offene Antifa Treffen! Kommt vorbei! Anschließend findet wieder das Antifa Café ebenfalls im Taranta Babu statt.

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08.09. Antisemitismus im Alltag erkennen und bekämpfen

Donnerstag | 8. September | 20:00 Uhr | Taranta Babu, Humboldstr. 44 | 44137 Dortmund | 2G+Selbsttest

Gegen jeden Antisemitismus? Klar! Aber was ist Antisemitismus eigentlich alles und was kann ich dagegen tun?

Als Beleidigung, Witz oder Vorurteil ebenso wie in stereotypen Darstellungen oder auf Demo-Schildern: Antisemitismus ist im Alltag präsent. Doch nicht immer gelingt es, diesen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Im Workshop werden wir uns deshalb zunächst mit Funktionen, Merkmalen und Formen von historischem und aktuellem Antisemitismus beschäftigen, um dann ins Gespräch darüber zu gehen, wie wir jeden Tag gegen Antisemitismus und zum Schutz von Betroffenen handeln können. Auf diese Weise soll Sicherheit im Erkennen von antisemitischen Vorfällen und Kompetenz im Umgang damit geschaffen werden.


Der Workshop beim Antifa Café Dortmund beginnt am 8. September um 20:00 Uhr im  Taranta Babu in der Humboldstr. 44.

Vorher findet am selben Ort ab 18:00 Uhr das Offene Antifa Treffen statt.

Wie immer unter 2G++ Bedingungen (Test auch bei geboosterten). Wenn ihr vorher keinen Schnelltest machen könnt/wollt, könnt ihr auch vor Ort einen Selbsttest durchführen.


Die Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt.

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25.08. 30 Jahre Rostock-Lichtenhagen

Donnerstag | 25. August| 20:00 Uhr | Bornstr. 144 | Dortmund | 2G++

“Wo wart ihr in Rostock?“
schrien Antifas nach dem Pogrom in Rostock 1992 der Polizei entgegen.
Selbst der Polizei hatten wir nicht zugetraut, dass Sie tatenlos zusieht, wie ein bürgerlicher und faschistischer Mob ein Haus mit vietnamesischen Vertragsarbeiter:innen anzündet. Die Erlebnisse rund um Rostock haben uns geprägt, wir wollten nicht Zuschauer bei der rassistischen Hatz auf Flüchtlinge sein.

Seit 1990 sind mindestens 213 Menschen aufgrund rechter Gewalt getötet worden. Neben diesen offensichtlichen Barbareien von Nazis war aber auch die unerträgliche politische Situation ein Grund, uns zu wehren. Der aufkeimende Nationalismus der 90er Jahre und das „wir sind wieder wer“ Gehabe mit Reichskriegsflaggen auf öffentlichen Plätzen und in Stadien, zeigte die Stimmung der Bevölkerung. Die bürgerlichen Medien übernahmen Symboliken und Inhalte von Rechtsaußen Parteien und in der Jugendzeitung Bravo gab es einen Reichskriegsflaggenaufkleber… Der Faschismus war in der Mitte der Gesellschaft angekommen und das hielten wir nicht aus. Wir mussten etwas tun.

Wir waren nicht vorbereitet auf diese Situation, aber es fanden sich auch Andere, die mitmachen und dem Unerträglichen ein Ende setzen wollten. Es waren sehr unterschiedliche Menschen, die wir kennengelernt haben, die Geflüchteten geholfen haben, Nachtwachen in Flüchtlingsheimen übernommen haben oder einfach mal Zivilcourage gezeigt haben, weil sie es nicht mehr aushielten – Christen, migrantische Jugendliche, aber auch die ein oder andere Spießbürger:in, die sich diesen nazistischen Wahnsinn nicht gefallen lassen wollte. Aber insbesondere auch die Geflüchteten wehrten sich gegen die Angriffe. Dies waren die beeindruckendsten Momente in der antifaschistischen Selbsthilfe. Aus ihren Ländern vor politischer Verfolgung geflohen, wehrten sie sich massiv gegen den braunen Mob.

Diese Gesellschaft hat viel verdrängt und eine Aufarbeitung hat es nie gegeben. Die Brandstifter:innen von damals sind zum Teil immer noch in rechten Organisationen aktiv. Die geistigen Brandstifter:innen aus Politik und Wirtschaft sitzen in hohen Ämtern, werden geehrt und gefeiert, als hätte es das Alles niemals gegeben.


Der Zeitzeugen-Vortrag beim Antifa Café Dortmund beginnt am 25. August um 20:00 Uhr in der Bornstr. 144 und wird auch live im Radio Nordpol gestreamt: https://radio.nrdpl.org/live/

Wie immer unter 2G++ Bedingungen (Test auch bei geboosterten). Wenn ihr vorher keinen Schnelltest machen könnt/wollt, könnt ihr auch vor Ort einen Selbsttest durchführen.


Die Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt.

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August: Absage von OAT & Antifa Café

Aufgrund aktueller Entwicklungen müssen wir das für morgen geplante Offene Antifa Treffen sowie das Antifa Café im Anschluss leider absagen – wir sehen uns im September wieder!

Allen, die sich aktuell in Dortmund antifaschistisch betätigen wollen, legen wir die Aktionen zu #justice4mouhamed ans Herz!

Weitere Infos dazu: Polizei erschießt 16-jährigen in der Dortmunder Nordstadt

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11.08. Offenes Antifa Treffen und Antifa Café

Am 11.08. findet wieder ab 18 Uhr das Offene Antifa Treffen statt. Im Anschluss wird es im Antifa Café einen Vortrag zu Neonazis geben. Weitere Infos zum Vortrag und zur Räumlichkeit folgen.

Bis dahin wollen wir euch bitten, den Nordpol finanziell zu unterstützen, damit das Antifa Café bald wieder dort stattfinden kann. Hier kommt ihr zur Spendenkampagne.

Das Antifa Café wird auch im August durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt.

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