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Was ist das Antifa Café?
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Das Antifa Café möchte einmal im Monat ein Anlaufpunkt sein für antifaschistisch engagierte Menschen und solche, die es vielleicht noch werden möchten. Wir wollen einen Ort bieten, an dem ihr euch informieren und austauschen könnt. Für heiße und kalte Getränke ist immer gesorgt. Ein bisschen Programm darf natürlich nicht fehlen: Beim Café gibt es Infos und Vorträge zu (nicht nur) antifaschistischen Themen.
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Antifaschistische Gruppen in Dortmund:
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Autonome Antifa 170
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Mean Streets Antifa
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Inhaltsübersicht
09.01. Offenes Antifa-Treffen
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Am 09.01. ab 18 Uhr im Nordpol (Münsterstraße 99, 44145 Dortmund). Sowie jeden 2. Donnerstag des Monats vor dem Antifa-Café.
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Im anschließenden Antifa Café findet ein Workshop zum Thema “Warum die Klimakrise nicht im Kapitalismus gelöst wird” mit der Gruppe Alibi aus Bielefeld statt.
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09. Januar: Warum die Klimakrise im Kapitalismus nicht gelöst wird
Zum Jahresanfang laden wir zu einer dreiteiligen Klimagerechtigkeits-Veranstaltungsreihe ins Antifa Café Dortmund ein. Wie immer finden im Vorfeld von 18-20 Uhr das Offene Antifa-Treffen statt, zudem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Die weiteren Veranstaltungen der Reihe finden am 13. Februar und 12. März statt.
Die Veranstaltungsreihe wird durch die Rosa Luxemburg Stiftung unterstützt.

“Wird die Dürre zum Normalfall?“, „Wirbelstürme fordern Dutzende Tote“ oder „Wetterextreme nehmen zu“. So oder ähnlich lauten die Schlagzeilen der Ereignisse, die Meteorolog_innen und Klimaforscher_innen als erste Auswirkungen des Klimawandels beschreiben. Die klimatischen Veränderungen und die daraus resultierenden Extremwetterereignisse führen dazu, dass Landstriche verwüstet, Existenzgrundlagen zerstört und Menschen in die Flucht getrieben werden. Die Herausforderungen des menschengemachten Klimawandels sind gigantisch und kaum abzuschätzen.
Schon seit Anfang der 90er Jahre finden daher weltweite Klimagipfel statt, bei denen Regierungschef_innen aller Länder zusammenkommen, um Pläne zur Reduktion des Kohlendioxidausstoßes zu schmieden. Diese Klimakonferenzen und die daraus resultierenden Abkommen, wie das Kyoto-Protokoll oder das Pariser-Klimaabkommen, erkennen die Problematik des Klimawandels an und formulieren Ziele, wie den Umstieg auf erneuerbare Energien. Diese Abkommen stellen dabei jedoch in der Regel keine Verpflichtungen dar. So verbleibt es meist bei unkonkreten Absichtserklärungen, während effektive Maßnahmen von einzelnen Ländern blockiert werden.
Neben den staatlichen Klimaschutzbemühungen sehen Menschen sich selbst in der Verantwortung etwas gegen die aufkommende Klimakatastrophe zu unternehmen. Sie versuchen beispielsweise durch bewusstes Konsumverhalten den Klimawandel aufzuhalten. Andere organisieren sich in der “Post-Wachstums-Bewegung” und wollen unsere marktwirtschaftliche Gesellschaft durch ihr Engagement von dem klimaschädlichen Wachstumszwang befreien.
In Rahmen des Workshops wollen wir zum Einen diskutieren, warum staatliche Klimaschutzpolitik den menschengemachten Klimawandel nicht stoppen wird. Zum Anderen wollen wir die Konzepte der Konsumkritik, der Postwachstumsökonomie und des „Grünen“-Kapitalismus kritisch unter die Lupe nehmen. Aufbauend darauf wollen wir den Versuch unternehmen, eine Gesellschaft zu skizzieren, in der wirklicher Klimaschutz eine Perspektive hat und ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist.
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12. Dezember – Offenes Antifa-Treffen
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12. Dezember: Antifa Café Weihnachtsspecial

Zum Jahresabschluss wollen wir das Antifa Café nutzen, um in gemütlicher Atmosphäre bei winterlichen Heißgetränken und anderen Leckereien zusammenzukommen und uns gemeinsam auf die Weihnachtszeit einzustimmen.
Das genaue Programm ist unser verfrühtes Geschenk für euch – also eine Überraschung 😉
Das Café findet wie immer um 20:00 Uhr statt. Vorher findet ab 18:00 Uhr wieder das Offene Antifa-Treffen statt.
12. Dezember 2019
18:00 Uhr Offenes Antifa-Treffen
20:00 Uhr Antifa Café Weihnachtsspecial
Nordpol – Münsterstr. 99, Dortmund Nordstadt
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14. November – Offenes Antifa-Treffen
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1. November – Offenes Antifa-Treffen: Reflexion der Aktivitäten gegen die Naziaufmärsche in der Nordstadt
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14. November – Die AfD und der Antisemitismus
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isemitismus gehört zu den zentralen Bestandteilen des Weltbildes der extremen Rechten. In Abgrenzung dazu positionieren sich Teile der AfD demonstrativ gegen Antisemitismus, kritisieren Jüd*innenfeindschaft von Muslim*innen und bieten sich gar Israel als Bündnispartner gegen ‚den Islam‘ an. So sorgte im vergangenen Jahr auch die medienwirksame Gründung der parteiinternen Vereinigung »Juden in der AfD« für Aufsehen.
Doch trotz der Bemühungen um eine pro-jüdische Außendarstellung fällt die AfD zugleich immer wieder durch Antisemitismus-Skandale auf. So sitzt beispielsweise der 2004 wegen einer antisemitischen Rede aus der CDU ausgeschlossene Martin Hohmann für die AfD im Kreistag von Fulda. Darüber hinaus weist die Wähler*innenschaft der AfD in aktuellen Umfragen die höchsten Zustimmungswerte zu antisemitischen Ressentiments von allen Bundestagsparteien auf.
In dem Vortrag soll dargestellt werden, welche Rolle der Antisemitismus sowie die demonstrative Abgrenzung davon in der AfD spielt. Insbesondere wird dabei die Bedeutung der Geschichtspolitik in der Partei thematisiert, die auf einer aggressiven Erinnerungs- und Schuldabwehr basiert und die bundesrepublikanische Gedenkkultur in Bezug auf die Shoah grundlegend ablehnt. Daneben werden die Implikationen des in der AfD dominanten völkischen Weltbildes sowie die Verknüpfungen mit der »Neuen Rechten«, die eine wichtige Funktion als intellektueller Stichwortgeber zentraler Akteur*innen in der AfD innehat, behandelt.
Referent ist Tim Ackermann, Bildungsreferent und Soziologe.
Der Vortrag findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus statt.
Der Nordpol ist ab 19 Uhr geöffnet, um 20 Uhr beginnt der Vortrag.
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10.10.2019 Kein Land in Sicht für die Seenotrettung?
Kriminalisierung, beschlagnahmte Schiffe, geschlossene Grenzen und Häfen erschweren den zivilen Hilfsorganisationen im Mittelmeer die Arbeit. Der innereuropäische Machtkampf um die Migrationspolitik wird auf dem Rücken der Geflüchteten ausgetragen, die über das Meer kommen, auf der Suche nach einen Ausweg aus ihrem Elend. Erleben wir gerade das Ende der zivilen Seenotrettung?
Fabian Hillebrand ist Redakteur bei der Tageszeitung »neues deutschland« und war selber auf mehreren Missionen ziviler Seenotretter*innen dabei.
Am 10. Oktober im Nordpol. Ab 19 Uhr ist mit kalten Getränken geöffnet und der Vortrag beginnt um 20 Uhr.
Die Veranstaltung findet in Koopertion mit der Seebrücke Dortmund statt und wird ermöglicht durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.
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“Perle ausm Block?!” – Weibliche Ultras zwischen Anpassung und Rebellion
Was motiviert weibliche Ultras, Woche für Woche ihr letztes für den Verein zu geben, durch Stadien zu tingeln, sich die Seele aus dem Leib zu schreien? Vermutlich das gleiche, wie Männer auch – oder nicht? Auf jeden Fall haben sie mit ihrer Präsenz fast automatisch eine Sonderrolle und Minderheitenposition inne, wird es ihnen nicht selten schwer gemacht ein ganz normaler Teil der Ultrakultur zu sein. Aber sie sind da und gehören gegen alle Widerstände längst dazu.
Als Referentin kommt zu uns Antje Grabenhorst von Fan.Tastic Females, F_In – Frauen im Fußall und Fußballfans gegen Homophobie.
Am 12. September im Nordpol. Ab 19 Uhr ist mit kalten Getränken geöffnet und der Vortrag beginnt um 20 Uhr.
Die Veranstaltung wird findet in Kooperation mit der Jungen GEW Dortmund statt und wird ermöglicht durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung.
facebook.com/events/964743617194666/
Fotocredits: Sabrina Adeline Nagel
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15. August 2019 Street-Art-Workshop
Graue Städte müssen nicht sein! Schon vor der befreiten Gesellschaft lässt sich da einiges machen. Im August bietet euch das Antifa-Café daher erstmals einen Streetart-Workshop. Unter kompetenter Anleitung könnt ihr euch selbst ausprobieren und ein wenig Farbe und Kreativität in den tristen Alltag bringen. Natürlich ist das erworbene Wissen ausschließlich für eure eigenen vier Wände bestimmt!
Wegen des Antifa-Camps findet das Antifa-Café ausnahmsweise am dritten Donnerstag statt. Ab 19 Uhr ist mit kalten Getränken geöffnet und um 20 Uhr beginnt der Vortrag.
Der Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt.
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Die letzten Wochen waren aus antifaschistischer Sicht ereignisreich. Nach X peinlichen Auftritten der Nazis in der Nordstadt scheinen sie die Lust verloren zu haben und beenden ihre Kampagne vorzeitig.