Am 28.03.2005 wurde der Punk Thomas “Schmuddel” Schulz von einem Neonazi im Dortmunder U-Bahnhof Kampstraße erstochen. 2025 jährt sich der Mord an Schmuddel zum 20. Mal. Jedes Jahr erinnern Antifaschist*innen in Dortmund seither an die Tat, bis 2015 auch mit einer größeren Demonstration. An diese Tradition soll dieses Mal wieder angeknüpft werden. Die Autonome Antifa 170 und die Antifaschistische Union Dortmund rufen unter dem Motto “Auch nach 20 Jahren: Kein Vergeben, kein Vergessen” am 29.03.25 zu einer Demonstration auf, um an Thomas Schulz und alle Opfer rechter Gewalt zu erinnern sowie die Kritik an Rassismus, Antisemitismus und der Verharmlosung rechter Gewalt in die Öffentlichkeit zu tragen.
In dem Vortrag wird der Mord an Thomas Schulz beleuchtet und in den Kontext von rechter Gewalt und Neonazi-Strukturen in Dortmund gestellt. Daneben wird ein Rückblick auf die vergangene Erinnerungspraxis zu der Tat geworfen und wesentliche Prämissen zur Enstehung und zum Umgang mit rechter Gewalt aus dem Aufruf zu der Demonstration vorgestellt.
13.03.2025 19 Uhr
Nordpol


Ehemaliges November Café verschoben in den Januar! 09.01.2024 19 Uhr Nordpol, Bornstraße 144
Wir freuen uns riesig zum zweiten Mal Dastan Jasim im Nordpol zu begrüßen. Am 10. Oktober spricht sie im Antifa Café über Islamismus – Konzepte, Geschichte und Widerstände.
Bereits im letzten Jahr haben wir euch eingeladen, um im Antifa-Café über Zustand und Perspektiven der Antifaschistischen Aktion in Dortmund zu diskutieren. Am 14. August möchten wir euch neuerlich einladen, diese Debatte gemeinsam weiterzuführen. Was ist im letzten Jahr passiert, im Guten wie im Schlechten? Welche unserer Ansätze haben funktioniert, was hat sich als unwirksam oder gar als Fehler herausgestellt?
s Antifa Café ist diesen Donnerstag in einer inhaltlichen Sommerpause. Der Nordpol ist dann zu? Mitnichten! Als Freund:innen des warmen Wetters öffnen wir um 20 Uhr für kühle Getränke und nen netten Plausch, kommt vorbei!
Umfragen prophezeien Europas Rechtsaußenparteien klare Zuwächse bei der EU-Wahl im Juni. Radikal und extrem rechte Kräfte könnten zu Konservativen und Sozialdemokraten, den momentan stärksten Fraktionen im Europaparlament, aufschließen und Liberale, Grüne und Linke sehr deutlich hinter sich lassen. Die meisten dieser Rechtsaußenparteien versuchen sich mit einer taktisch-verbalen „Mäßigung”. Teils sind sie schon jetzt an nationalen Regierungen beteiligt. Die AfD geht einen anderen Weg: Ihre Kandidat:innenliste ist so radikal wie keine zuvor in der mehr als zehnjährigen Geschichte der Partei. Der Vortrag beleuchtet diese Entwicklung und beschäftigt sich mit der Frage, ob und welche Veränderungen in der europäischen Politik zu erwarten und welche jetzt schon zu beobachten sind.
